Unterstützung des Klinikum Worms


Pädiatrische Beatmungsgeräte

Die Stiftung Kinderkrebsforschung Mainz unterstützt das Projekt „Pädiatrische Beatmungsgeräte“ um besonders vulnerable Patientengruppen wie Kinder mit Hirntumoren und Frühgeborene bestmöglich beatmen zu können.

Um besonders vulnerable Patientengruppen wie Kinder mit Hirntumoren, aber auch Frühgeborene bestmöglich beatmen zu können, wurde dem Klinikum Worms von der Stiftung Kinderkrebsforschung Mainz ein Hochleistungsbeatmungsgerät finanziert, das über die Standardausstattung eines Krankenhauses hinausgeht und aus Eigenmitteln finanziert werden muss.

Diese Spezialbeatmungsgeräte ermöglichen eine besonders lungenschonende Beatmung, welche die Prognose der jungen Patientinnen und Patienten entscheidend verbessert. Dank modernster Sensorik erkennen die Beatmungsgeräte, wenn sich Atmung bzw. Sauerstoffsättigung verändern und passen die Therapieparameter entsprechend der Patientensituation automatisch an.

Patientengruppen:

Von den gesund geborenen Babys erkranken jährlich in Deutschland ca. 2200 Kinder und Jugendliche an Krebs. Hierbei liegt die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die an einem Hirntumor erkranken, bei 400 – 450 Kindern jährlich. Onkologisch erkrankte Kinder und Jugendliche werden normalerweise in dafür ausgewiesenen Spezialkliniken behandelt. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass solche jungen Patientinnen und Patienten in der Kinderklinik Worms zur Notfallbehandlung oder palliativen Betreuung aufgenommen werden. Gerade die Kinder und Jugendlichen mit Hirntumoren benötigen oftmals eine Beatmungs-therapie. Eine weitere Patientengruppe, für die die Hochleistungsbeatmungsgeräte zukünftig eingesetzt werden, sind Frühgeborene und unreif geborene Kinder. In Deutschland werden etwa 20 Prozent aller Kinder zwei bis drei Wochen und fünf Prozent der Kinder vier bis sechs Wochen vor dem berechneten Termin geboren.